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Euro Krise: Angst um eigene Kapitalanlage
14.09.2012 - 19:48 - Kategorie: Geldanlage und Vermögensverwaltung - (ptext)
Deutschland haftet bedingungslos mit über 300 Milliarden EURO für Griechenland, Portugal,Spanien und Irland. Griechenland stellt bereits die nächsten Forderungen.
Am 12.09 hat das Verfassungsgericht in Karlsruhe die Klage gegen den Europäischen Rettungsschirm, kurz ESM, abgewiesen. Die obersten Bundesrichter haben das Mitwirken der Bundesregierung am ESM und am Fiskalpakt mit geringen Auflagen erlaubt. Eine Haftungsgrenze von 190 Milliarden wurde angeordnet, höhere Zahlungen seien aber mit Zustimmung des Bundestages möglich. Während die Politik das Urteil des Verfassungsgerichtes begrüßt, ist unter deutschen Geldanlegern Panik ausgebrochen. Viele fürchten nicht unbegründet um ihr eigenes Vermögen. Sogar internationale Unternehmen haben ihre Geldanlagen aus Angst vor der Finanzkrise ins nichteuropäische Ausland verlegt.
Spanien fordert Gemeinschaftsanleihen
Der internationale Ölkonzern Shell hat auf die Schuldenkrise in Europa bereits reagiert. Da die finanzielle Situation in den südlichen Ländern bedrohlich sei, wurden rund 15 Milliarden Dollar in die USA transferiert. In den Vereinigten Staaten werde die Summe, die für Pensionsansprüche der Mitarbeiter ist, in Staatsanleihen oder bei US-Banken angelegt. In den USA sei das Geld aus Sicht von Shell sicherer angelegt.
Unterstützt wird die Angst des Ölkonzerns von neuen Forderungen aus Spanien. Ministerpräsident Mariano Rajoy fordert die Verwirklichung einer Fiskalunion, um bereits ab 2012 gemeinschaftliche Anleihen, sogenannte Euro-Bonds, herauszugeben. Während finanzschwache Länder wie Spanien oder Griechenland davon stark profitieren würden, wäre Deutschland und damit auch hiesige Anleger die großen Verlierer. Die Bundesrepublik profitiert derzeit von günstigen Zinsen, während die südeuropäischen Staaten hohe Gebühren für Geldanleihen zahlen müssen.
Staat greift nach privaten Vermögen
In Deutschland geht unter Anlegern ohnehin schon die Angst um. Die private Altersvorsorge, die der Staat seit Jahren den Bundesbürgern nahelegt, bleibt nicht mehr unangetastet. Schon heute gibt es einen Anlagenotstand - Verwalter von Vorsorgevermögen finden immer schwieriger geeignete Wege, die eine hohe Rendite abwerfen. Die Folge: Das Vermögen deutscher Anleger wächst deutlich langsamer oder stagniert gar.
Der Garantiezins für Lebensversicherungen ist in Gefahr, Gelder in Renten- und Pensionskassen ebenso. Noch können viele Gelder in sichere Bundesanleihen investiert werden, die noch einen guten Zinssatz gewähren. Kommt es zur Fiskalunion, verlieren die Anleihen deutlich an Wert.
Geld außerhalb der EU sicherer
Die Inflation in Europa wird immer höher, die Finanzkrise zieht immer größere Kreise. Verstärkt wird die Angst um die eigene Kapitalanlage (http://www.die-euro-krise.de/steuerfreie_kapitalanlage/) mit der Forderung von EZB-Chef Mario Draghi. Der Italiener fordert unbegrenzte Anleihenkäufe - quasi die unlimitierte Erlaubnis zum Gelddrucken. Das wird die Inflation auf ein Rekordhoch steigen lassen und den Wert des eigenen Vermögens ins Bodenlose fallen lassen.
Wer sein Geld vor der Finanzkrise sichern (https://plus.google.com/104211106482529065882/posts/CqaV9AA1tpw) möchte, sollte konsequent reagieren und sein Vermögen zu sicheren Konditionen außerhalb der EU anlegen. Vor dem Zugriff des deutschen Staates geschützt, kann sich die Kapitalanlage sicher vermehren. Die großen Verlierer werden die sein, die zu spät reagieren - und alles verlieren werden.
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Unternehmen:
die-euro-krise.de
Florent Piétrus
Rue Panoyaux 15 75020 Paris
Tel: +33143584545
Email: dieeurokrise [at] yahoo [dot] de
Agentur:
die-euro-krise.de
Florent Piétrus
Rue Panoyaux 15 75020 Paris
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