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Die Bundesregierung im Auftrag der Lobby

Bundesregierung

30.09.2010 - 11:46 - Kategorie: Gesellschaft - (ptext)

OFFENER BRIEF der Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V.

Die Bundesregierung im Auftrag der Lobby

Für mich stellt sich schon lange die Frage, ob nun wirklich das Volk, also die Wähler in Deutschland, den Minister/innen des Bundes ihren Auftrag erteilen oder die Wirtschaftslobby?

Die Wähler dienen tatsächlich nur noch als Mittel zum Zweck. Unter diesem Aspekt hat es Deutschland nicht verdient, sich eine Demokratie zu nennen, vor allem dann nicht, wenn bewusst der Bundesrat ausgeschaltet wird, vor allem dann nicht, wenn man bewusst gegen den Willen des Volkes handelt (siehe Atompolitik, Gesundheitspolitik usw.).

Wer ist das Volk? Eine privilegierte Minderheit?

Wo bleibt das Gleichheitsprinzip, wo die soziale Gerechtigkeit?

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des Deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegenüber JEDERMAN üben werde. So wahr mir Gott helfe.

Schaden von dem Deutschen Volk abwenden, seinen Nutzen zu mehren und Gerechtigkeit gegenüber JEDERMAN üben". Wer ist das Volk, wer wählt?

Die jetzige Regierung ignoriert das Wort Gerechtigkeit, nämlich soziale Gerechtigkeit! Manche sind eben gleicher, nämlich diejenigen, die über entsprechende Mittel verfügen, auch vor dem Gesetz!

In Deutschland bekommen Lobbyisten immer stärkeren Einfluss auf die Politik und das halte ich in höchstem Maß für eine Entwicklung. Die Bundesregierung hat mehrere Spitzenpositionen in Ministerien mit ehemaligen Interessenvertretern großer Unternehmen und Wirtschaftsverbänden besetzt.

Wie anfällig, sprich bestechlich Parteien sein können, hat das Beispiel der gezeigt. Spätestens seit diesem Zeitpunkt haben wir verstanden. Das war wohl der Punkt auf dem i.

Es wird offen Schaden von den Reichen abgewendet und den Sozialschwachen aufgebürdet, auf dass sie „keinen Nutzen mehren!“ Die Bundesregierung handelt entgegen dem Willen des Großteils der Bevölkerung, was aus den Umfragen deutlich hervorgeht.

Ignorant, arrogant, unbeliebt und selbstherrlich, das sind die (gewählten) Vertreter der „Volksparteien“!

Es wird Zeit, dass diese Ära zu Ende geht! Es wird Zeit, dass sich zig Millionen darauf besinnen, dass sie, im Gegensatz zur landläufigen Meinung, im Stande sind, eine Änderung zu führen - nämlich bei der Wahl 2013!

Wenn man die politische Arbeit von Umfragen abhängig machen würde, müssten einige schon lange ihren Hut nehmen und entlassen werden – ohne .

Ein Bürger und Wähler
Siegfried

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Pressekontakt

www.allianz-fuer-soziale-Gerechtigkeit.de
ASG-Vorstand [at] t-online [dot] de
http://www.steuerschmiede-berlin.de/39994/home.html

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Die Notwendigkeit der aktiven Tätigkeit

Wir sind keine Politiker und haben auch keine entsprechenden Ambitionen und dennoch ist die Politik allge- genwärtig. Wir sind der Auffassung, dass man sich aktiv mit der Politik auseinandersetzen sollte, wobei es jedem freigestellt ist, in welchem Maß er sich beteiligen möchte.

Soziale Ungerechtigkeit ist leider zu einem Schlagwort geworden. Wir begegnen ihr überall. Während die Wohlhabenden verschont bleiben, schröpft man den kleinen Mann.

Wir denken, dass sich durch das Schimpfen nichts ändert, aktive Teilnahme ist gefragt.

Aktiv kann man schon werden, wenn man zur Wahlurne schreitet, wenn man Unterschriften sammelt, aktiv kann man werden, wenn man an diversen Veranstaltungen teilnimmt.

Der Verein "Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V." entstand aus der Bügerinitiative für soziale Gerech-tigkeit, die im März 09 gegründet wurde. Mit diversen Aktionen (siehe Header "Aktionen für die soziale Ge- rechtigkeit") machten wir auf die soziale Ungerechtigkeit in unserem Land aufmerksam.

Höhepunkt war der Fußmarsch unseres Vereinsvorstandes, Siegfried Kurtz, von Hellenthal in der Eifel nach Berlin. Nach 32 Tagen erreichte er über die Strecke von 640 Kilometern die Hauptstadt, wo er von drei Ab-
geordneten empfangen wurde. Das Tagesbuch dieses schmerzlichen Marsches gegen Hartz IV, Kinderarmut und für den Volksentscheid finden Sie hier.

Begleitend richteten wir eine Homepage mit angeschlossenem Forum ein. Die HP dient nach wie vor der In- formation und bleibt parallel bestehen.
Die Besucher unserer Internetpräsenz bestätigten uns in der Absicht, einen gemeinnützigen Verein zu grün- den. Zum Neujahrsbeginn 2010 legten wir den Grundstein. Der Verein bietet mehr Möglichkeiten zur Umset- zung unserer Ziele.

Bereits am 07.02.2010 unterschrieben wir die Satzung und leiteten die weiteren Schritte ein. Der Verein ist von dem FA Olpe als gemeinnützig anerkannt und wurde am 03.05.10 in das Vereinsregister eingetragen.

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