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Hamburger Republikaner kritisieren die Wohnungsnot der Stadt
08.03.2012 - 03:33 - Kategorie: Stadtentwicklung & Standortmarketing - (ptext)
DIE REPUBLIKANER (REP) Landesverband Hamburg (Zoom)
Hamburger Republikaner kritisieren die Wohnungsnot der Stadt
Ralf Schmalle fordert die Senatsregierung auf, endlich etwas gegen den Mietwucher zu unternehmen und angemessenen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen
„Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt lässt Wohnungssuchende zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. So fand man einen Zettel, an einen Laternenmast geklebt, auf dem zu lesen war: ’3000 € Belohnung für den entscheidenden Tipp‘. Ein Ehepaar aus Alsterdorf sucht ein Haus zur Familiengründung. Offenbar wollte man so die horrende Maklercourtage umgehen“, erläutert Ralf Schmalle, Landesvorsitzender der Republikaner Hamburg.
Dass in Hamburg Wohnungsnot herrscht, zeigt schon allein die Tatsache, dass in der Stadt zwischen 30 000 und 40 000 Wohnungen fehlen, sagt der Landesvorsitzende Schmalle.
Da ist es schon nahezu lächerlich, dass die Stadt Hamburg jährlich nur 6000 Wohnungen bauen will. Von diesen 6000 Wohnungen werden maximal zwischen 20 und 25 % Sozialwohnungen entstehen. Damit ist das Problem der vorherrschenden Wohnungsnot immer noch nicht behoben, sondern wird eher verschärft, da die Eigentumswohnungen dann entweder verkauft werden oder zu wahnwitzigen Preisen vermietet werden, so Schmalle weiter.
Die Stadt sollte lieber mehr soziale Kompetenz walten lassen und sich mehr für die Entstehung sozialer Bauprojekte einsetzen. Bauflächen wären genügend vorhanden. Sie müssten dafür nur genutzt werden.
Hinzu kommt, daß bei einer Anmietung Courtage in Höhe von ca. 4500,00 € anfällt. Das ganze ufert allmählich aus, da sich heutzutage jeder Makler nennen darf. Welche Leistung der potenzielle Mieter erhält, ist und bleibt fraglich. Hier sollte als erstes die Bezeichnung „Makler“ geschützt werden und nur an wirkliche Immobilienfachleute vergeben werden. Auch sollte darüber nachgedacht werden, ob die Kosten für den Makler nicht zwischen Mieter und Vermieter geteilt werden. Schließlich haben ja auch beide etwas von der Tätigkeit des Maklers.
V.i.S.d.P.: Die Republikaner Hamburg, Landesgeschäftsstelle
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