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Die Pro-Kommunismus-Äußerung der Linken-Chefin Gesine Lötzsch
Gedanken zum Pro-Kommunismus in Deutschland
07.01.2011 - 18:44 - Kategorie: Politik - (ptext)
Gedanken zum Pro-Kommunismus in Deutschland
Die Pro-Kommunismus-Äußerung der Linken-Chefin Gesine Lötzsch hat eine - scheinbar - große Empörung ausgelöst. Warum frage ich mich?
Die Linke -Chefin hat in einer Rede den Kommunismus ins Spiel gebracht und schon hagelt es Kritiken aus allen Richtungen, angeführt von den Medien bis hin zu allen politischen Parteien. Die CSU droht sogar mit einem Parteiverbot. Laut FDP - Chef Westerwelle soll die FDP sogar linke Mehrheiten verhindern.
Frau Lötzsch sucht“ Wege zum Kommunismus“; Wege zum Kommunismus die unsere Bundes-regierung und Wirtschaft schon seit vielen Jahren gefunden haben, in dem sie ein kommunistisches System in China unterstützen, ein kommunistisches Land in dem die Menschen rücksichtslos ausgebeutet werden, Kinderarbeit zum Alltag gehört, Kranke nicht versorgt und Löhne verweigert werden, wo die Sicherheit am Arbeitsplatz bewusst aufs Spiel gesetzt wird. Man spricht von einem unerschöpflichen Heer chinesischer Arbeitskräfte, das sich dem Kapital andient, keine eigenen Forderungen stellt oder gar Rechte verlangt, beziehungsweise bekommt.
Ein kommunistisches Land, welches die Menschenrechte mit Füßen tritt, den eigenen Nobel-preisträger schmäht und jahrelange Hausarreste anordnet.
Deutschland profitiert von deren Wirtschaftsaufschwung. Der Export nach China hat um 45 Prozent zugelegt und auch die chinesischen Ausfuhren nach Deutschland seien um 34 Prozent gestiegen. Hinzu kommt noch, dass über Jahre deutsche Unternehmen Motoren für chinesische U-Boote, Zerstörer und Schützenpanzer geliefert haben. Ein Hoch auf den Aufschwung!
Nun rollt Deutschland den Kommunisten den Roten Teppich aus; Brüderle lädt China als Partner-land zu Industriemesse ein. Auch ich nenne das Pro-Kommunismus. Wie selbstverständlich be-kommt Li Keqiang einen Termin bei der Bundeskanzlerin und beim Bundespräsidenten. Pro-Kommunismus den deutsche Unternehmen produzieren und in China profitieren, durch die niedrigen Arbeitskosten und den Menschen, die dort ausgebeutet werden.
Die Erfahrungen deutscher Unternehmen mit den Kommunisten sind nicht nur positiv; ein Dauerbrenner sind Klagen über Ideenklau und Produktpiraterie. Die Kommunisten werden sich darüber freuen, Gast der Hannover Messe 2012 zu werden und die deutsche Wirtschaft rollt noch dazu den roten Teppich aus, denn schließlich möchten VW und Mercedes Milliardenverträge unterzeichnen.
Wege zum Kommunismus, die unsere Bundesregierung und Wirtschaft schon lange gefunden haben und wie man mit den Kommunisten Geschäfte machen kann. So nimmt man sich China als ein Vorbild für die Deutsche Wirtschaftspolitik, im Bezug auf Produktivität und das Anwachsen des Niedriglohnsektors. Hinzu kommt die Ausbeutung der Arbeitnehmer in Deutschland. Warum also diese Empörung über Gesine Lötzsch über ihre Pro-Kommunismus Äußerung?
20 Jahre nach Mauerfall sollte die geistige Trennung in den Köpfen endlich mal ad acta gelegt werden. Die etablierten Parteien nutzen sie nur zu gut, um dem unbequemen politischen Gegner Die Linke schaden zu wollen; dabei sollte sich jeder an die eigene Nase fassen. Insbesondere sie CSU und die FDP.
©Autor Siegfried Kurtz; offener Brief der Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V.
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