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Kreigseinsatz in Afghanistan
21.02.2011 - 01:50 - Kategorie: Verteidigungspolitik - (ptext)
Kriegseinsatz in Afghanistan
An Herrn Bundespräsidenten Wulff, Herrn Bundestagspräsident Lammert, Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, Herrn Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg, an alle Verantwortlichen der Bundestagsfraktionen, an alle gewählten Volksvertreter!
Wieder einmal müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass drei deutsche Soldaten gefallen sind und sechs weitere zum Teil schwer verletzt wurden.
Die Bevölkerung ist außer sich; wann endlich wird öffentlich eingestanden, dass es sich in Afghanistan um einen Krieg handelt? Wir haben die Umschreibungen für das Szenario, das sich dort abspielt, endgültig satt!!
Wieder werden Minister des Bundes, Landesminister usw. medienwirksam an den Trauerfeiern teilnehmen und den Angehörigen ihr herzliches Beileid ausdrücken. Wieder wird der Einsatz als Notwendigkeit zur Sicherung des Friedens deklariert und den Soldaten für ihren tapferen Einsatz gedankt werden.
48 getötete deutsche Soldaten, für die alle die Verantwortung tragen, welche den Mandaten zugestimmt haben. Wie kann man damit leben und den Hinterbliebenen in die Augen sehen?
Der Einsatz in Afghanistan ist vollkommen überflüssig und absurd! Sie haben keinen Rückhalt in der Bevölkerung!!
Wir erinnern an dieser Stelle an die Soldaten, die verletzt wurden, evtl. sogar mit bleibenden körperlichen und psychischen Schäden!
Dreiviertel der deutschen Bevölkerung sieht nicht ein, wieso die BRD in Afghanistan verteidigt werden muss. Es besteht und bestand nicht der geringste Anlass!! Nie wieder sollte ein deutscher Soldat seinen Fuß auf fremdes Gebiet setzen!!
Wann endlich richten sich die Volksvertreter nach dem Willen der Bevölkerung? Diese Politik ist selbstherrlich, arrogant und handelt in vielen Fällen gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger.
Wir fordern unmissverständlich: Deutsche Soldaten sofort raus aus Afghanistan!!
Es soll kein deutscher Soldat mehr für wirtschaftliche oder parteipolitische Interessen geopfert werden!
Wir erwarten eine Rückantwort, welche wir veröffentlichen werden.
Offener Brief der Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V.
Der Vorstand
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Pressekontakt
Siegfried Kurtz, 1. Vorstand der ASG e.V., asg-vorstand [at] t-online [dot] de, 02448/919987
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