Das Presseportal

ptext.de ist eine Plattform für kostenfreie Pressemitteilungen. Alle Pressemitteilungen, werden anspruchsvoll präsentiert und an Google News übermittelt.

PR mit Ortsbezug

Lokale Nachrichten werden besser wahrgenommen. Publizieren Sie Pressemeldungen gezielter, dank der neuen Geo-Kodierung.

Jetzt aussenden!

Pressemitteilungen veröffentlichen ist einfach und schnell. Hier zeigen wir Ihnen unsere moderne Oberfläche und Agentur-Funktionen.

OFFENER BRIEF der Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V.

Sehr geehrte Frau von der Leyen

30.09.2010 - 00:25 - Kategorie: Politik - (ptext)

OFFENER BRIEF der Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V.

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

wir schreiben das Jahr 2010! Das europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Dafür ist ausschließlich und im Besonderen Ihr Ministerium gefragt!!!

Auf Ihrer des Ministerium für Arbeit und SOZIALES ( http://www.mit-neuem-mut.de/ ) kann man unter anderem Ihre Aussage nachlesen:

"Wir müssen allen von Armut betroffenen Menschen auch etwas zutrauen. Sie brauchen vor allem konkrete Angebote und Unterstützung, die sie in die Lage versetzen, auf Dauer auf eigenen Beinen zu stehen."

Wir von der e.V. beobachten das Jahr 2010 sehr genau, vor allem, was Sie diesbezüglich zu tun gedenken!

Bisher schließt sich die Politik zahlreichen Organisationen an, die das Thema aufgegriffen haben. Das reicht uns aber nicht aus, sehr geehrte Frau Ministerin, wir möchten sehen, wie und vor allem dass die Verantwortlichen der Politik agieren!!

Stattdessen Sie diejenigen, die schon jetzt am Rand des Existenzminimums stehen. Wir erinnern an die Stigmatisierung von Kindern aus HartzIV-Familien mit Gutscheinen oder Bildungschipkarten!! Fördern Sie ein gerechtes Bildungssystem für ALLE, das sind keine Almosen des Staates, Bildung ist für unsere Zukunft lebensnotwenig!

Erzählen sie einem Menschen, der unverschuldet seinen Arbeitsplatz verloren hat und in Depressionen verfallen ist, weil ihm seine Altersvorsorge genommen wird, für die er unter Umständen fast sein gesamtes (Arbeits-) leben geschuftet hat, dass er Angebote und Unterstützung erhält! Gehen Sie raus, gehen Sie auf die Straße, gehen Sie in Haushalte, sprechen Sie mit Betroffenen, dann werden Sie eines Besseren belehrt!! Wer findet mit 50 Jahren noch Arbeit, Angebote und Unterstützung??

Kommen Sie zurück in die Realität; sie tragen die Verantwortung, wenn Menschen den wählen, wenn sie zu Suchtmittel greifen, weil ihr Leben nicht mehr tragbar ist. Behandeln Sie die Menschen, die immer mehr am sozialen Abgrund leben, nicht wie den Müll der Wohlstandgesellschaft.

„Es kann nicht sein, dass ein HartzIV-Empfänger mehr bekommt, als ein Mensch, der arbeitet!“

Richtig, Frau von der Leyen. Doch können Politiker, die zu dieser Aussage stehen, noch in den Spiegel schauen?

Der HartzIV-Empfänger lebt bereits am Existenzminimum, was wollen Sie ihm noch nehmen?

Der arbeitende Mensch muss und soll von Haus aus mehr verdienen als ein HartzIV-Empfänger. Es ist ein , wenn ein Mensch, der in Brot und Arbeit steht, auch noch um Aufstockung muss, während es in Deutschland immer mehr Millionäre gibt!

Der Mindestlohn ist gefragt, an den sich die Damen und Herren in Berlin nicht heranwagen! Und dieser Mindestlohn muss deutlich über HartzIV liegen, wobei außer Frage steht, dass man über eine spürbare Aufstockung von HartzIV gar nicht erst zu debattieren braucht!

Diese Regierung, der Sie angehören, hat nach Umfragen noch knapp über 30% der Wählergunst. Kann man da noch mit ruhigem Gewissen „regieren“? Seit nun mehr einem Jahr sehen wir dieser Regierung auf die Finger, die dieses Wort noch nicht einmal ansatzweise verdient hat.

Wieso stellt die Opposition keinen Mißtrauensantrag? Mit Charakter würden so einige „Regierende“ ihren Hut nehmen und sich von diesem Trauerspiel verabschieden.

80 Milliarden Einsparungen in den nächsten 4 Jahren? Wo ist das Problem? Wenn jeder, der sich in unserem Land Millionär schimpft in die Portokasse greift, um diesen Staat zu unterstützen, der ihn umgekehrt in Weise unterstützt, wäre das Problem gelöst, Frau Ministerin.

25.000€ (jährlich) pro Millionär würden dem Staat mehr als 20.000.000.000€ jährlich in die Kasse schwemmen.

Europäisches Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Sie nehmen dieses Jahr inhaltlich noch nicht einmal zur Kenntnis, bereits jetzt ist schon jedem klar geworden, wie sehr Sie zu Armut und sozialer Ausgrenzung stehen. Das Paket, das am 26.09.10 verkündet wurde, ist ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen, ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen.

Im Gegenzug pumpt Deutschland Milliarden in die Erhaltung des europäischen Wirtschaftssystems, in maroden Banken, die ihren Versagern Millionenbeträge zu leisten haben und ähnlich unglaubliche Machenschaften.

Wie erklären Sie das dem Bürger, dem Kleinunternehmer, dem das Wasser bereits Oberkannte Unterlippe steht und erst recht denjenigen, die sich nichts, aber auch gar nichts leisten können, außer dem, was man dringend zu Leben braucht? Und das auch nur bedingt.

Diese Regierung ist einfach nicht tragbar.

Wir fordern die Opposition auf, den Mißtrauensantrag zu stellen!!

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried kurtz

Bewertung

Werbung

Pressekontakt

Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V. www.allianz-fuer-soziale-Gerechtigkeit.de
ASG-Vorstand [at] t-online [dot] de

Unternehmensprofil

Die Notwendigkeit der aktiven Tätigkeit

Wir sind keine Politiker und haben auch keine entsprechenden Ambitionen und dennoch ist die Politik allge- genwärtig. Wir sind der Auffassung, dass man sich aktiv mit der Politik auseinandersetzen sollte, wobei es jedem freigestellt ist, in welchem Maß er sich beteiligen möchte.

Soziale Ungerechtigkeit ist leider zu einem Schlagwort geworden. Wir begegnen ihr überall. Während die Wohlhabenden verschont bleiben, schröpft man den kleinen Mann.

Wir denken, dass sich durch das Schimpfen nichts ändert, aktive Teilnahme ist gefragt.

Aktiv kann man schon werden, wenn man zur Wahlurne schreitet, wenn man Unterschriften sammelt, aktiv kann man werden, wenn man an diversen Veranstaltungen teilnimmt.

Der Verein "Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V." entstand aus der Bügerinitiative für soziale Gerech-tigkeit, die im März 09 gegründet wurde. Mit diversen Aktionen (siehe Header "Aktionen für die soziale Ge- rechtigkeit") machten wir auf die soziale Ungerechtigkeit in unserem Land aufmerksam.

Höhepunkt war der Fußmarsch unseres Vereinsvorstandes, Siegfried Kurtz, von Hellenthal in der Eifel nach Berlin. Nach 32 Tagen erreichte er über die Strecke von 640 Kilometern die Hauptstadt, wo er von drei Ab-
geordneten empfangen wurde. Das Tagesbuch dieses schmerzlichen Marsches gegen Hartz IV, Kinderarmut und für den Volksentscheid finden Sie hier.

Begleitend richteten wir eine Homepage mit angeschlossenem Forum ein. Die HP dient nach wie vor der In- formation und bleibt parallel bestehen.
Die Besucher unserer Internetpräsenz bestätigten uns in der Absicht, einen gemeinnützigen Verein zu grün- den. Zum Neujahrsbeginn 2010 legten wir den Grundstein. Der Verein bietet mehr Möglichkeiten zur Umset- zung unserer Ziele.

Bereits am 07.02.2010 unterschrieben wir die Satzung und leiteten die weiteren Schritte ein. Der Verein ist von dem FA Olpe als gemeinnützig anerkannt und wurde am 03.05.10 in das Vereinsregister eingetragen.

Ähnliche Medienmitteilungen

Die Bundesregierung im Auftrag der Lobby
OFFENER BRIEF der Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V. Die Bundesregierung im Auftrag der Lobby Für mich stellt sich schon lange die Frage, ob nun wirklich das Volk, also die Wähler in Deutschland, den Minister/innen des Bundes ihren Auftrag erteilen oder die Wirtschaftslobby? Die Wähler dienen tatsächlich nur noch als Mittel zum Zweck. Unter diesem Aspekt hat es Deutschland nicht verdient,...
Streichung der Rentenbeiträge für Hartz-IV-Empfänger durch die Bundesagentur für Arbeit.
OFFENER BRIEF der Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V. Die Streichung der Rentenbeiträge für Hartz-IV-Empfänger durch die Bundesagentur für Arbeit. Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel Hiermit möchten wir Sie und Ihre Bundesregierung dazu auffordern , im Zuge der beschlossenen Hartz IV Reform 2011, Streichung der Rentenbeiträge für Hartz-IV-Empfänger, nochmal neu...
Eurokrise - nicht scheitern und doch scheitern?
Eurokrise - nicht scheitern und doch scheitern? Dass die Eurokrise bei den Bundesbürgern angekommen ist, nehmen die Bürger genau so wahr und ernst wie die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland. Zumal mit Milliarden €uros der deutschen Steuerzahler Schuldenlöcher in den europäischen Ländern aufgefüllt werden, für einen Schaden, den sie nicht zu verantworten haben - schlicht ein hausgemachter...
Die Pro-Kommunismus-Äußerung der Linken-Chefin Gesine Lötzsch
Gedanken zum Pro-Kommunismus in Deutschland Die Pro-Kommunismus-Äußerung der Linken-Chefin Gesine Lötzsch hat eine - scheinbar - große Empörung ausgelöst. Warum frage ich mich? Die Linke -Chefin hat in einer Rede den Kommunismus ins Spiel gebracht und schon hagelt es Kritiken aus allen Richtungen, angeführt von den Medien bis hin zu allen politischen Parteien. Die CSU droht sogar mit einem...
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
Offener Brief der Allianz für soziale Gerechtigkeit e.V. Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Frau Dr. Merkel, soeben bin ich durch das Internet auf die Homepage der CDU in Sachen www.die-dagegen-partei.de aufmerksam gemacht worden, in der die CDU Deutschlands als Dienstanbieter, vertreten durch die Vorsitzende, Dr. Angela Merkel, im Impressum vermerkt ist. Unabhängig davon ob man...
Die bittere Pille, offener Brief der ASG e.V.
Die bittere Pille Mit dem Regierungsantritt der Koalition unter Angela Merkel 2009 mussten Teile der Bevölkerung schon so manch bittere Pille schlucken, angefangen bei den Gesundheitskosten, Kürzungen der Sozialleistungen, Hartz IV Erniedrigung, Lohnkürzungen, Verschlechterung der Arbeitnehmerrechte, Erhöhung des Rentenalters usw. Viele haben das Gesicht verzogen, doch die angebotenen Pillen...