Adidas: Der erste Verlust seit 1992 sind furchterregende Neuigkeiten

Adidas, ein weltweit renommiertes Unternehmen, erlebte 2023 einen finanziellen Rückschlag: der erste Verlust seit 1992. Die Situation blickt auf eine Vielzahl von Herausforderungen, darunter die Nachwirkungen von COVID-19, Lieferkettenprobleme und den Krieg in der Ukraine.

Finanzieller Verlust für Adidas

Im Jahr 2023 verzeichnete Adidas ein negatives Nettoergebnis von 58 Millionen Euro aus fortgeführten Geschäften nach Steuern. Ein bemerkenswerter Kontrast zum vorangegangenen Jahr, in dem das Unternehmen einen Gewinn von 254 Millionen Euro erzielte. Der CEO Bjørn Gulden beschreibt die Situation als eine Kette von Desastern.

Ursachen des Verlusts

Eine Ursache des Verlusts liegt in der gescheiterten Zusammenarbeit mit dem US-Rapper Kanye West, welche Adidas rund 500 Millionen Euro gekostet hat. Der Krieg in der Ukraine und die Lieferkettenprobleme, die durch die anhaltende Coronakrise verstärkt wurden, sind weitere Faktoren, die zu diesem finanziellen Desaster geführt haben.

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Mögliche Lösungen und Optimismus für die Zukunft

Gulden ist jedoch sicher, dass die Wende bereits eingeleitet ist. Kult-Linien wie “Samba” oder “Campus” und Großveranstaltungen wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele sollen zur finanziellen Erholung beitragen. Trotz des Nettoverlusts plant Adidas, eine Dividende von 70 Cent pro Aktie auszuschütten.

Karriere von CEO Bjørn Gulden

Im Jahr 2023 wechselte Gulden von Puma zu Adidas und konnte die Aktienkurse des Unternehmens um beachtliche 37 Prozent steigern. Mit seiner Führung strebt das Unternehmen an, bis 2024 einen Betriebsgewinn von 500 Millionen Euro zu erzielen.

Globale Präsenz von Adidas

Adidas ist ein multinationaler Konzern, der weltweit rund 60.000 Menschen beschäftigt. Der aktuelle Verlust stellt somit nicht nur eine finanzielle Herausforderung dar, sondern betrifft auch eine erhebliche Anzahl von Mitarbeitern weltweit.

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