Furcht vor der höchsten Inflation seit der Wiedervereinigung – So schützen Sie sich!

Die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland liegt 2023 bei 5,9 Prozent und stellt damit die zweithöchste Teuerungsrate seit der Wiedervereinigung dar.

Ein trauriger Rekord wurde im Jahr 2022 aufgestellt, als die Inflation mit 6,9 Prozent ihren Höchststand erreichte. Dezember 2023 sah eine weitere Steigerung auf 3,7 Prozent. Das spüren besonders die Verbraucher, dessen Kaufkraft durch höhere Teuerungsraten verringert wird.

Der Hauptgrund für diese hohe Inflation ist der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der seit Februar 2022 andauert. Besonders betroffen sind die Bereiche Energie und Lebensmittel, welche starke Preissteigerungen erfahren haben.

Die Prognosen für das Jahr 2024 geben jedoch Anlass zur Hoffnung. Hier wird ein Rückgang der Inflation erwartet, mit einer durchschnittlichen Inflation von 2,6 Prozent laut dem Sachverständigenrat und 2,2 Prozent laut dem Ifo-Institut.

Das von den Notenbanken gesteckte Inflationsziel von zwei Prozent ist voraussichtlich nicht erreichbar.

Dabei besteht durch staatliche Maßnahmen eine potenzielle Gefahr für steigende Preise. Die Erhöhung des CO2-Preises, eine höhere Mehrwertsteuer für Gas und Strom sowie die Anhebung der Mehrwertsteuer für Gaststätten könnten die Preise in die Höhe treiben.

Siehe auch  Wohnungsmarkt vor der Wende: Comeback der Preise ab 2023!

Die Inflation wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Dazu zählen die verzögerte Wirkung von Zinserhöhungen und Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, wie die Alterung der Bevölkerung und der Mangel an Fachkräften.

Seit Sommer 2022 versucht die Europäische Zentralbank (EZB) durch Zinserhöhungen, die Inflation zu bekämpfen. Der Leitzins im Euroraum liegt aktuell bei 4,5 Prozent und der Einlagezins bei 4,0 Prozent. Trotz der hohen Inflation gibt es Spekulationen über mögliche Zinssenkungen der EZB im Frühjahr.

Experten schätzen allerdings die Möglichkeiten für Zinssenkungen als begrenzt ein. Es wird angenommen, dass diese erst ab dem zweiten Halbjahr 2024 wahrscheinlich sind.

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