Wie Trumps Rechtsprobleme ihn tatsächlich zum Präsidenten machen könnten

Die Frage, ob Donald Trump in einigen US-Bundesstaaten von den Vorwahlen ausgeschlossen werden könnte, steht nun vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Ein brisantes Thema, das im Kern den 14. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung berührt.

Der 14. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung besagt, dass kein Amtsträger, der einen Eid auf die Verfassung geleistet hat und später an einem Aufstand gegen sie beteiligt war, erneut in ein Amt gewählt werden darf. Trump wird vorgeworfen, dieser Situation entsprochen zu haben, insbesondere im Zusammenhang mit den Ereignissen im Januar 2021, als das Kapitol gestürmt wurde.

Ein Blick auf die Wirtschaftslage

Andererseits erlebt die amerikanische Wirtschaft derzeit eine der besten Phasen seit Jahrzehnten. Gründe dafür sind das Konjunkturpaket ‘Inflation Reduction Act’, sinkende Energiepreise und eine günstige Arbeitsmarktlage.

Joe Biden und seine Popularität

Trotz dieser positiven Wirtschaftsentwicklung erfreut sich der amtierende Präsident Joe Biden keiner großen Beliebtheit bei den Wählern. Sein hohes Alter und seine Handhabung der illegalen Einwanderung spielen dabei eine bedeutende Rolle.

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Der nächste Präsidentschaftswettbewerb

Sollte eine erneute Präsidentschaftskonfrontation zwischen Biden und Trump stattfinden, könnten Themen wie die Wirtschaft, Trumps rechtlicher Status und Einwanderungsfragen im Mittelpunkt stehen. Interessanterweise scheinen schlechte Nachrichten aus Trumps Gerichtsverfahren ihm bisher eher genützt zu haben, indem sie ihn ins Rampenlicht rücken.

Es bleibt jedoch abzuwarten, wie diese juristischen Probleme seine Zustimmungswerte beeinflussen werden, sobald die unabhängigen Wähler sich ernsthafter mit der bevorstehenden Wahl auseinandersetzen.

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