Achtung: Olivenölpreise steigen um 43%!

Die Inflation scheint sich zu verlangsamen, doch die Lebensmittelpreise steigen weiterhin – insbesondere der Preis für Olivenöl.

Teurer Tropfen: Olivenölpreise steigen sprunghaft

Ein eindrucksvolles Beispiel für diese Entwicklung ist der Preis von Olivenöl in Deutschland. Mit einem Anstieg um 43% im Vergleich zum Vorjahr ist Olivenöl deutlich teurer geworden. Der Preis für minderwertiges Lampante-Öl ist von 1,87 Euro pro Liter auf beeindruckende 6,85 Euro gestiegen. Selbst für das hochwertigere Virgen-Öl müssen nun 7,10 Euro pro Liter gezahlt werden, im Vergleich zu 2 Euro im Vorjahr.

Der spanische Einfluss: Haupterzeuger mit Preisentwicklungssteuerung

Die Preisentwicklung wird stark beeinflusst durch die Situation in Spanien, dem größten Erzeuger von Olivenöl. Spanien liefert 70% des in der EU und 45% des weltweit verbrauchten Olivenöls und ist somit ein wichtiger Referenzpunkt für die Preisentwicklung.

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Dürre und Klimawandel: Veränderte Erntemuster und schlechte Ernteausfälle

Die lang andauernde Dürre in Spanien hat schlechte Ernten verursacht und somit das Angebot verringert. Bei unveränderter Nachfrage führt dies zu steigenden Preisen. Zudem verändert der Klimawandel die traditionellen Erntemuster. Statt dem üblichen Wechsel aus Trocken- und Regenzeiten herrscht nun anhaltende Trockenheit.

Mehr als nur das Wetter: Gestiegene Produktionskosten

Es sind nicht nur die Wetterbedingungen, die den Preisanstieg verursachen. Auch die gestiegenen Produktionskosten durch höhere Energie- und Düngemittelpreise tragen dazu bei.

Großhandelspreise: Europaweite Auswirkungen

Die rasante Preisentwicklung spiegelt sich auch in den Großhandelspreisen in Europa wider. Dies zeigt, dass die steigenden Kosten für Olivenöl nicht nur ein deutsches, sondern ein europaweites Problem sind.

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