BEM: Das geheime Gegenmittel gegen seelischen Stress im Job?

Die psychische Belastung am Arbeitsplatz nimmt signifikant zu, ein Phänomen, das unser besonderes Augenmerk erfordert.

Die psychische Belastung am Arbeitsplatz

Die Zunahme psychischer Belastungen am Arbeitsplatz ist heute eine große Herausforderung. Tatsächlich sind 90% der Menschen, die nach einem betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) suchen, aufgrund psychischer Belastungen arbeitsunfähig. Diese Belastungen können durch private oder berufliche Konflikte ausgelöst werden.

Was ist ein BEM?

Nach sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit sind Unternehmen verpflichtet, ein BEM anzubieten. Dieses Management berücksichtigt sowohl berufliche als auch private Aspekte und kann bei der Suche nach einer Reha oder Therapie hilfreich sein. Durch Anpassungen der Arbeitsbedingungen und -belastungen wird versucht, die Situation der betroffenen Person zu verbessern.

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz

Die Rückkehr an den Arbeitsplatz kann über das sogenannte Hamburger Modell erfolgen. Hierbei ist der Betroffene noch krankgeschrieben. In dieser Phase sind regelmäßige Gespräche mit der Führungskraft und eine Stabilisierungsphase von besonderer Bedeutung, um den Genesungsprozess zu unterstützen.

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Prävention und frühzeitiges Ansprechen

Auf der anderen Seite kann Prävention dazu beitragen, langwierige Ausfallzeiten zu reduzieren. Es ist wichtig, psychische Belastungen frühzeitig anzusprechen. Führungskräfte können Impulse zur Verbesserung der Situation liefern. Symptome einer Überbelastung sollten ernst genommen und medizinisch geklärt werden. Der regelmäßige Austausch über die psychische Gesundheit mit der Führungskraft kann ebenfalls hilfreich sein.

Änderung von Gewohnheiten

Eine Änderung der Gewohnheiten kann zu einer Verbesserung beitragen. Es ist wichtig, auf ausreichend Schlaf, Pausen und eine ausgewogene Ernährung zu achten. Darüber hinaus sind kleine Auszeiten zur Entspannung sehr wichtig, wie zum Beispiel Yoga, Musik hören, Spaziergänge in der Natur oder Lesen.

Die Pflege sozialer Kontakte kann ebenfalls zur Stärkung beitragen und sollte nicht unterschätzt werden.

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