Deutscher Immobilienmarkt in Krise: Warum 2024 schwierige Zeiten erwarten!

Der deutsche Immobilienmarkt ist in einer Krise ohne absehbarer Ende gefangen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Lage 2024 weiterhin schwierig bleiben wird.

Zusammenfassung des Immobilienmarktes

Seit Mitte 2022 sinken die Preise auf dem Immobilienmarkt. Im vierten Quartal 2023 waren Wohnimmobilien im Durchschnitt 1,6 Prozent günstiger als im Vorquartal. Es gab einen Rückgang der Wohnimmobilienpreise um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen von dieser Situation sind Büroimmobilien, deren Preise auf einem historischen Tiefpunkt sind.

Auswirkungen auf Banken und Großanleger

Banken werden zunehmend von der Immobilienkrise betroffen. Dazu zählt beispielsweise die Deutsche Pfandbriefbank, die ihre Risikovorsorge erhöht hat. Großanleger finden Immobilieninvestitionen nicht mehr rentabel.

Regionale Unterschiede und Immobilientypen

Der größte Preisrückgang war in München und Frankfurt zu verzeichnen, wo die Immobilienpreise um über 6 Prozent fielen. In Köln (4,4 Prozent) und Düsseldorf (4,8 Prozent) war der Preisrückgang geringer. Dabei waren Mehrfamilienhäuser stärker von dem Preisverfall betroffen als selbstgenutztes Wohneigentum.

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Ausblick

Der VDP-Immobilienpreisindex, der auf Transaktionsdaten von über 700 Banken basiert, deutet darauf hin, dass eine Trendwende bei den Immobilienpreisen nicht absehbar ist. Eine Stabilisierung der Wohnimmobilienpreise wird erst im Sommer erwartet, während eine Stabilisierung der Gewerbeimmobilienpreise erst gegen Jahresende erwartet wird.

Faktoren der Immobilienkrise

Der Homeoffice-Trend hat den Bedarf an Büroflächen reduziert, was den Immobilienmarkt und die Bankbilanzen belastet hat. Steigende Zinsen haben Immobilienfinanzierungen verteuert, wodurch weniger Menschen in der Lage sind, sich einen Immobilienkauf zu leisten. Die Deutsche Bank ist stark im US-Markt für Gewerbeimmobilien engagiert und hat Kredite für rund 17 Milliarden Euro für US-Gewerbeimmobilien vergeben. Es werden Ausfälle bei diesen Krediten erwartet, obwohl das US-Büro-Portfolio der Deutschen Bank nur 1,5 Prozent des gesamten Kreditbuchs ausmacht.

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