Die leise Revolution im Brillenmarkt: Günther Fielmanns erstaunliches Erbe

Günther Fielmann, der Begründer von Deutschlands größter Optikerkette, ist im Alter von 84 Jahren in Schleswig-Holstein verstorben.

Revolution der Brillenindustrie

Fielmann hat die Brillenindustrie revolutioniert und das moderne Filialgeschäft erfunden. Mit seiner Strategie, Brillen in großen Mengen anzubieten und einen Erfolg durch einen Deal mit der Krankenkasse AOK zu erzielen, hat er neue Maßstäbe gesetzt.

Ein Familienunternehmen mit beeindruckender Größe

Mit der Gründung seiner Optikerkette hat Fielmann ein Familienunternehmen ins Leben gerufen, das heute mehr als 23.000 Menschen beschäftigt und einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro erwirtschaftet. In über 1000 Läden deutschlandweit werden Brillen und Kontaktlinsen verkauft.

Ein wichtiger Unternehmer der Nachkriegszeit

Als einer der bedeutendsten Unternehmer in der deutschen Nachkriegsgeschichte, hat Fielmann das Konzept der kreativen Zerstörung zur Innovation und wirtschaftlichen Erneuerung angewendet. Sein Unternehmen galt in den 1970er und 80er Jahren als eines der modernsten in Deutschland.

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Vom Vorstand zur Bio-Landwirtschaft

2019 trat Fielmann von der Vorstandsvorsitz zurück und übergab das Unternehmen an seinen Sohn Marc. Danach widmete er sich der Bio-Landwirtschaft auf seinen drei Höfen.

Ein Leben im Luxus

Fielmanns Privatleben war von Luxus geprägt. Er besaß Schlösser und Landgüter und fuhr Ferraris. Sein Vermögen wurde letztes Jahr auf 4,6 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Die Zukunft des Unternehmens

Der Fortbestand und die Modernisierung der Optikerkette liegen nun in den Händen seines Sohnes Marc Fielmann.

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