Warum wurde Wolfgang Schäuble nie Kanzler?

In der deutschen Politikszene war Wolfgang Schäuble eine unvorhersehbare und erfahrene Schlüsselfigur. Trotz seiner bemerkenswerten Karriere erreichte er weder das Amt des Bundeskanzlers noch das des Bundespräsidenten.

Politische Karriere

Sein politisches Wirken war von Höhen und Tiefen geprägt. Erfolge wie der Deutsch-Deutsche Einigungsvertrag zählten ebenso dazu wie persönliche Rückschläge. Ein prägendes Ereignis war das Attentat im Jahr 1990, nach dem Schäuble im Rollstuhl lebte. Auch die Parteispendenaffäre der CDU stellte einen Tiefpunkt seiner politischen Laufbahn dar.

Beziehungen und Positionen

Mit Ausnahme eines Bundeskanzlers saß Schäuble mit allen anderen im Parlament. Bekannt für seinen Kampfgeist in demokratischen Auseinandersetzungen, sah er sich selbst als leidenschaftlicher Parlamentarier.

Verhältnis zu Angela Merkel

Sein Verhältnis zu Angela Merkel war komplex, geprägt von gegenseitigem Respekt, aber auch von Meinungsverschiedenheiten. Merkel hielt dennoch an Schäuble fest und nahm ihn in ihr Kabinett auf.

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Rolle als Bundestagspräsident

Im Jahr 2017 übernahm Schäuble das Amt des Bundestagspräsidenten. Er verteidigte die Würde des Hauses vor der oftmals respektlosen AfD. Schäuble griff in den letzten Jahren seiner Karriere zweimal entscheidend in die CDU ein.

Schäuble verstarb am 12. Januar 2023 im Alter von 81 Jahren.

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