Die aktuellen Nachrichten um die Signa Holding und ihre Tochtergesellschaften zeichnen ein düsteres Bild. Mit der Insolvenz mehrerer Tochtergesellschaften, darunter auch die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof, sind zahlreiche Projekte und Geschäfte in Gefahr.

Insolvenz der Signa Holding und ihrer Tochtergesellschaften

Die Signa Holding meldet Insolvenz an, und auch verschiedene Tochtergesellschaften sind betroffen. Die Tochtergesellschaft in Deutschland, zu der auch die Galeria Karstadt Kaufhof gehört, hat vor Gericht Gläubigerschutz beantragt. Dies hat die Probleme der Warenhauskette, die bereits durch die Fusion von Karstadt und Kaufhof und die Schließung vieler Geschäfte verschärft wurden, noch verstärkt.

Bauvorhaben in Gefahr

Die Insolvenz wirkt sich auch auf Bauvorhaben aus. Der Bau des Elbtowers in Hamburg ruht, und es besteht Unklarheit über die Fertigstellung des Rohbaus. Auch bei einem weiteren Signa-Projekt in Hamburg, den Flüggerhöfen, liegen die Bauarbeiten auf Eis.

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Verkauf von SportScheck steht noch aus

Die anstehende Veräußerung von SportScheck an Frasers ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Hier wurde ebenfalls ein Insolvenzantrag gestellt, kurz vor dem geplanten Verkauf.

Unsichere Zukunft für weitere Signa-Beteiligungen

Im Zuge der Insolvenz ist auch die Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof und anderen Signa-Beteiligungen ungewiss. So wurde das Hamburger Alsterhaus abgespalten und in die KaDeWe-Gruppe überführt, die von einer anderen Signa-Tochtergesellschaft betrieben wird. René Benko verkaufte 50,1 Prozent der KaDeWe-Gruppe an einen thailändischen Investor.

Das Signa-Portfolio

Das Portfolio von Signa umfasst Kaufhäuser in Deutschland und Österreich, Luxushotels und andere Premium-Immobilien. Unter den besessenen Immobilien befinden sich einige Galeria-Häuser. Darüber hinaus ist Signa an weiteren Kaufhaus-Projekten beteiligt, darunter ein Luxus-Kaufhaus in Wien, und bietet Luxusurlaub im Eden Reserve am Gardasee an.

Luxushotels und Immobilien

Die Luxushotels des Konzerns umfassen unter anderem das Park Hyatt Vienna und das 2020 übernommene Hotel Bauer Palazzo in Venedig. Auch das Chrysler Building in New York gehört seit 2019 zu Signa. Für das Gebäude wurden aufgrund des Renovierungsbedarfs allerdings “nur” 150 Mio. Euro gezahlt.

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Veränderte Finanzierungsbedingungen

Ein Grund für die aktuellen Schwierigkeiten von Signa könnten veränderte Finanzierungsbedingungen sein, die das Geschäftsmodell des Unternehmens nicht mehr tragfähig machen.

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