Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, hat kürzlich seine erste persönliche Rede beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz gehalten, nachdem er bisher nur durch Videoansprachen präsent war.
Hohe Erwartungen an Selenskyj
Der Präsident stand im Mittelpunkt großer Erwartungen und Aufmerksamkeit. Die Situation sowohl für ihn als auch für die Ukraine ist kompliziert. Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Nahen Osten zieht die Aufmerksamkeit von dem Krieg in der Ukraine ab, und Selenskyjs Popularität im In- und Ausland sinkt.
Mangel an westlicher Unterstützung
Die abnehmende Unterstützung des Westens und die zunehmende Zahl toter Ukrainer trägt weiter zur Kritik an seiner Führung bei.
Aufruf zur Unterstützung der Ukraine
Selenskyj hat während seiner Rede bei dem Forum um mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für die Ukraine gebeten. Er warnte vor den Gefahren, die Putin darstellt, und rief zu mehr Entschlossenheit auf, um den Krieg zu gewinnen.
Treffen mit wichtigen Akteuren
Im Rahmen des Forums hat Selenskyj mehrere Treffen abgehalten. Er traf sich mit der Schweizer Bundespräsidentin Viola Amherd in Bern und kündigte einen Friedensgipfel an. Darüber hinaus führte er Gespräche mit Unternehmenschefs über den Wiederaufbau und mögliche Investitionen in der Ukraine. Ein weiteres Treffen fand mit US-Außenminister Anthony Blinken und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Davos statt.
Die Auswirkungen von Selenskyjs Auftritt und die Unterstützung, die folgen wird, bleiben jedoch ungewiss.
