Achtung! Warum Auslandsbankkonten trotz Reformen immer noch relevant sind

Die Bedeutung von Auslandsbankkonten und Wertpapierdepots bleibt trotz internationaler Reformen ungemindert.

Im Jahr 2021 betrug das globale Offshore-Finanzvermögen etwa 14 Billionen Dollar, was zehn Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung ausmachte. Offshore-Finanzvermögen bezeichnet Bankkonten und Wertpapierdepots, die außerhalb des Wohnsitzlandes gehalten werden.

Zunehmend beliebtere Offshore-Standorte

  • Traditionelle Offshore-Finanzplätze wie die Schweiz verlieren an Bedeutung, während asiatische Standorte wie Hongkong und Singapur an Beliebtheit gewinnen.

  • Die deutsche Offshore-Vermögensmasse wurde im Jahr 2019 auf 400 Milliarden Euro geschätzt.

  • Ein wachsender Anteil des Offshore-Finanzvermögens stammt aus Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen.

Offshore-Finanzgeschäfte: nicht nur für Steuerhinterziehung

Steuerhinterziehung ist nicht mehr das Hauptmotiv für Offshore-Finanzgeschäfte. Diese sind nicht automatisch illegal und können auch zur Vermögensverwaltung dienen. Nach den Enthüllungen der Panama Papers tauschen mittlerweile über 100 Länder Informationen über Auslandsvermögen aus.

Studie und Empfehlungen

Die zugrunde liegende Studie basiert auf internationalen Investitionsstatistiken und den Diskrepanzen globaler Vermögen und Verbindlichkeiten. Folgende Empfehlungen wurden ausgesprochen:

  • Ärmere Länder sollten schnellen Zugang zum automatischen Informationsaustausch erhalten.

  • Immobilien sollten in den Informationsaustausch einbezogen werden, um die Umgehung steuerlicher Transparenzregeln zu vermeiden.

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